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 STATUTEN (1982)

der Steirischen Diabetes Gesellschaft

§1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

Die Gesellschaft führt den Namen "Steirische Diabetes Gesellschaft". Sie hat ihren Sitz in Graz und erstreckt ihre Tätigkeit auf das Bundesland Steiermark.

§2 Zweck der Gesellschaft

Die Tätigkeit der Gesellschaft ist nicht auf Gewinn gerichtet, Zielsetzung ist:

1.Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet des Diabetes mellitus und seiner Grenzgebiete zu betreiben

2.Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und ihrer Publikationen

3.Den wissenschaftlichen Kontakt mit in- und ausländischen Diabetes-Gesellschaften zu pflegen und zu intensivieren

4.Die Veranstaftung wissenschaftlicher Tagungen, Symposien, Arbeitssitzungen und Diskussionen. Die Gesellschaft behält sich hierbei das Recht auf

Publikation Ihrer Verhandlungen vor.

5.Ärztliche Fortbildung auf dem Gebiet der Zuckerkrankheit zu betreiben

6.Für eine umgehende Realisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Behandlung und Betreuung von Zuckerkranken zu sorgen.

7.Die Laienarbeit auf dem Gebiet der Zuckerkrankheit, sowie sozial-medizinische Aufgaben in der Steiermark zu fördern.

§3 Autbringung der Mntel

Die erforderlichen materiellen Mittel hierzu werden durch regelmäßige Beiträge der Mitglieder und durch Teilnehmerbeträge von Tagungsteilnehmern aufgebracht. Sonderzuwendun!3en durch Mitglieder oder Förderer der Gesellschaft können dem Vermögen der Gesellschaft einverleibt werden.

§4 Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder der Gesellschaft setzen sich zusammen aus:

a)      Gründenden Mitgliedern

b)     Ordentlichen Mitgliedern

c)     Außerordentlichen Mitgliedern

d)     Fördernden Mitgliedern

e)      Korrespondierenden Mitgliedern und Ehrenmitgliedern

ad a) Gründende Mitglieder sind Personen, welche sich um die Gründung des Vereines verdient gemacht haben. Sie werden anläßlich der ersten Hauptversammlung festgesteift. Sie geften im weiteren als ordentliche Mitglieder.

ad b) Ordentliche Mitglieder können alle in- und ausländischen Ärzte oder wissenschaftlich einschlägig orientierte Vollakademiker werden, sofern Sie die Zielsetzung der Gesellschaft nach Kräften zu fördern bereit sind.

ad c) Außerordentliche Mitglieder können über Aufforderung oder Ansuchen Einzelpersonen oder juristische Personen werden, die auf Grund besonderen Interesses an den Veranstaftungen der Gesellschaft teilnehmen möchten. Für die Aufnahme der außerordentlichen Mitglieder geften dieselben Bestimmungen wir für die ordentlichen Mitglieder. Auf Beschluß des Vorstandes können über Aufforderung oder Ansuchen außerordentliche Mitglieder auch zu ordentlichen Mitgliedern ernannt werden. Ansonsten sind jedoch außerordentliche Mitglieder in administrativen Veranstaltungen oder Wahlversammlungen nicht stimmberechtigt.

ad d) Fördernde Mitglieder können über Auffordung oder Ansuchen, Einzelpersonen, Interessengemeinschaften, Gesellschaften, industrielle Unternehmen oder juristische Personen werden, die sich bereit erklären, die Tätigkeit der Gesellschaft durch einen jährlichen Förderungsbeitrag zu unterstützen. Fördernde Mitglieder werden zu den wissenschaftlichen Veranstaltungen eingeladen, haben jedoch keine Teilnahmeberechtigung an administrativen Sitzungen oder Wahlversammlungen der Gesellschaft.

ad e) Ausländische Persönlichkeiten, die sich um die Diabetologie verdient gemacht haben, können zu korrespondierenden Mitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitgliedschaft kann an Persönlichkeiten verliehen werden, die sich besondere Verdienste um die Gesellschaft erworben haben oder durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen dem Ansehen und der Zielsetzung der Gesellschatl dienlich sind. Korrespondierende Mitglieder und Ehrenmitglieder sind von der Leistung des Mitgliedsbeitrages befreit und besitzen kein Stimmrecht.

Die Aufnahme der Mitglieder a) bis e) erfolgt bis zur konstituierenden Vollversammlung vorläufig durch das Proponenten-Komitee. Nach Konstituierung der Gesellschatl durch die Vollversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

Der Vorstand hat jedoch das Recht bei Vorliegen besonderer Umstände die Aufnahme ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

§5 Beginn der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschatl beginnt mit der Verständigung von der Aufnahme. Die Aufnahme als korrespondierendes Mitglied oder die Verleihung der Ehrenmitgliederschatl erfolgt auf Antrag des Vorstandes nach Abstimmung in der Vollversammlung.

§6 Beendigung der Mngliederschaft Die Mitgliedschaft erlischt:

1)Durch den Tod bei physischen Personen und Verlust der Rechtspersönlichkeit bei juristischen Personen

2)Durch freiwilligen Austritt nach vorheriger Bezahlung allfälliger Beitragsrückstände mit Ende des betreffenden Kalenderjahres, was dem Vorstand der Gesellschatl mittels eingeschriebenem Brief bis spätestens drei Monate vor Ablauf des Kalenderjahres bekanntzugeben ist.

3)Durch Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, bzw. durch Aberkennung des akademischen Grades.

4) Durch Streichung aus der Mitgliedsliste, wenn trotz zweimaliger schritllicher Mahnung des Kassenführers der Mitgliedsbeitrag länger als ein Jahr nicht geleistet wird.

5) Durch Ausschluß aus der Gesellschatl.

Der Antrag auf Ausschluß eines Mitgliedes kann nur von ordentlichen Mitgliedern schriftlich an den Vorstand gestellt werden und muß entsprechend begründet sein. Die Entscheidung erfolgt in der Vollversammiung mit 213 Mehrheit in geheimer Abstimmung.

§7 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge richtet sich nach den Bedürfnissen der Gesellschaft und wird jeweils für zwei Vereinsjahre auf Antrag des Kassenführers von der ordentlichen Vollversammlung festgesetzt. Die Mitgliedsbeiträge sind vier Wochen nach dem Einlangen der Zahlungsaufforderung bei den Mitgliedern fällig. Ordentliche und außerordentliche Mitglieder zahlen den vollen Mitgliedsbeitrag. Bei Vorliegen besonderer berücksichtigungswürdigender Umstände kann durch den Vorstand eine Ermäßigung des Mitgliedsbeitrages gewährt werden. Korrespondierende Mitglieder, Ehrenmitglieder und ordentliche Mitglieder im Ruhestand sind von der Leistung des Mitgliederbeitrages befreit.

§8 Rechte der Mitglieder

Sämtliche Mitglieder haben das Recht an allen Veranstaltungen der Gesellschatl teilzunehmen.Ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder erhalten eine Mitgliedskarte.Nur den ordentlichen Mitgliedern kommt das Wahl-, Stimm- und Antragsrecht zu. Korrespondierende Mitglieder. und Ehrenmitglieder erhalten ein Dekret über ihre Wahl.

§9 Pflichten der Mnglieder

Die Mitglieder haben nach besten Krätlen und Können die Bestrebungen der Gesellschaft zu fördern und ihre Interessen stets voll zu wahren. Sie müssen die beschlossenen Mitgliedsbeiträge pünktlich bezahlen und sich an die Statuten, sowie an die Beschlüsse der Organe der Gesellschatl halten. Den Mitgliedern wird es zur Pflicht gemacht, alles zu unterlassen, was dem Ansehen der Gesellschaft abträglich sein könnte.
 

§10 Organe der Gesellschaft

Als Organe der Gesellschaft fungieren:

1)die Vollversammlung

2)der Vorstand

3)zwei Rechnungsprüfer

4)das Schiedsgericht

§11 Die Vollversammlung

Die ordentliche Vollversammlung ertolgt jährlich und muß mindestens 4 Wochen (Datum des Poststempels) vor dem festgesetzten Termin vom Vorstand einberufen werden.

Eine außerordentliche Vollversammlung hat auf Beschluß des Vorstandes oder der ordentlichen Vollversammlung auf schriftlich begründetem Antrag von mindestens zehn ordentlichen Mitgliedern oder aber auf das Verlangen der Rechnungsprüfer binnen sechs Wochen stattzufinden.

Anträge zur Vollversammlung sind längstens vierzehn Tage vor dem Termin der Vollversammlung schriftlich an den Vorstand zu richten.

Zu den Aufgaben der Vollversammlung gehört:

1) Entgegennahme und Genehmigung der Tätigkeitsberichte des Vorstandes, des Kassenführers und der Rechnungsprüfer über die abgelaufenen Vereinsjahre.

2)Die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

3)Festsetzung des Mitgliedspeitrages.

4)Die Wahl der korrespondierenden Mitglieder sowie die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

5)Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern.

6)Beschlußfassung über Statutenänderungen und die freiwillig~ Auflösung des Vereins.

7)Alle Angelegenheiten, die der Vollversammlung vom Vorstand zur Entscheidung vorgelegt werden oder deren Aufnahme in die Tagesordnung der Vollversammlung von einer qualifizierten Mehrheit der ordentlichen Mitglieder beantragt wird. Bei der Vollversammlung sind alle Mitglieder teilnahmsberechtigt. Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Wahlen und die Beschlußfassung in der Vollversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit.Beschlüsse mit denen Statuen der Gesel11schaft geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten 213 Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme. Die Vollversammlung ist bei Anwesenheit eines Drittels aller stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig. Ist die Vollversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Vollversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt und ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden ordentlichen Mitglieder beschlußfähig. Den Vorsitz in der Vollversammlung führt der Vorsitzende der Gesellschaft, bei dessen Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Wenn auch diese verhindert sind, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§12 Der Vorstand

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus:

a)dem Vorsitzenden

b)zwei stellvertretende Vorsitzenden

c)einem ersten und zweiten Sekretär

d)einem Schatzmeister

Weiters gehören dem Vorstand vier Mitglieder an, deren Amtszeit mit jeweils zwei Jahren begrenzt ist. Bei Bedart könnten über Antrag des Vorstandes von der Vollversammlung noch zwei weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für eine zweijährige Funktionsdauer von der Vollversammlung in eigenen Wahlgängen gewähtt. Wobei eine einfache Mehrheit ertorderlich ist. Die Wahl des Vorsitzenden erfolgt geheim. Eine Wiederwahl des Vorsitzenden, seiner Stellvertreter, der Sekretäre und des Schatzmeisters ist möglich. Soltte ein Mitglied des Vorstandes seiner Funktion nicht nachkommen oder scheidet es während der Funktionsdauer des Vorstandes aus, so hat der Vorstand das Recht einen Nachfolger für die noch offene Amtsperiode zu bestellen. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von Ihnen anwesend ist. Den Vorsitz in der Vorstandssitzung führt der Vorsitzende, bei Verhintlerung einer seiner Stellvertreter. Wenn auch diese verhindert sind, so führt das an Jahren ätteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle eines Rücktrittes des gesamten Vorstandes, an die Vollversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Bestellung eines Nachfolgers, bzw. mit der Wahl eines neuen Vorstandes durch die Vollversammlung wirksam.

Aufgabenkreis des Vorstandes.

Dem Vorstand obliegt die Leitung der Gesellschaft. Der Vorstand beruft die ordentlichen und außerordentlichen Vollversammlungen ein und bereitet die

entsprechenden Anträge vor.        Das Vermögen der Gesellschaft wird vom Vorstand verwaltet. Dem Vorstand obliegt die Abfassung des' <>

Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses, sowie die Aufstellung des Voranschlages. Der Vorstand vollzieht die in der Vollversammlung gefaßten Beschlüsse. Der Vorstand entscheidet letztlich über Aufnahme und Ausschluß von Vereinsmitgliedern, sowie über alle Angelegenheiten die nicht ausdrücklich der Vollversammlung vorbehalten sind. Über Vertretung der Gesellschaft bei nationalen und internationalen Vereinigungen beschließt der Vorstand. Über den Beitritt und Austritt der Gesellschaft als korporatives Mitglied, bzw. von anderen in- und ausländischen Gesellschaften entscheidet über Vorschlag des Vorstandes die Vollversammlung.

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder.

Der Vorsitzende vertritt die Gesellschaft nach außen, gegenüber Behörden und drillen Personen. Der Vorsitzende der Gesellschaft hat die Tagesordnung der Vorstandssitzung und der Vollversammlung festzulegen und leitet die wissenschaftlichen und administrativen Sitzungen. Er zeichnet alle Schriftstücke. Bei Schriftstücken, die eine finanzielle Verpflichtung der Gesellschaft bedeuten, zeichnet der Schatzmeister mit. Bei Vorliegen besonders dringlicher Angelegenheiten ist der Vorsitzende berechtigt eigenverantwortlich selbständig Anordnungen zu treffen, die er ansonsten in den Wirkungsbereich des Vorstandes oder der Vollversammlung fallen. Diese bedürten jedoch der nachträglichen Genehmigung durch den Vorstand bzw. durch die Vollversammlung. Der erste bzw. der zweite Sekretär hätt die Anmeldungen von Vorträgen, Demonstrationen usw. in Evidenz und hat einvernehmlich mit dem Vorsitzenden bei Tagungen und Sitzungen den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltung zu überwachen und für das Protokoll zu sorgen. Der Schatzmeister verwaltet die Kasse nach Maßgabe der in der Vollversammlung beschlossenen Richtlinien und hat die Einbringung der Mitgliedsbeiträge durchzuführen. In der ordentlichen Vollversammlung legt er den Kassenbericht vor, der von zwei Rechnungsprüfern nachgeprüft werden muß.

§13 Die Rechnungsprüfer

Die beiden Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen, werden von der Vollversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Ihnen obliegt die Prüfung des Jahresrechnungsabschlusses. Sie sind befugt in die Korrespondenz und Geschäftsbücher, sowie in die Belege der Gesellschaft Einsicht zu nehmen und Aufklärung zu verlangen. Sie haben der Vollversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

§14 Das Schiedsgericht

In allen aus der Gesellschaft entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß  jeder Streitteil innerhalb von vierzehn Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsgericht namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach besten Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

§15 AUflösung der Gesellschaft

Die Ireiwillige Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Vollversammlung und nur mit 213 Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen beschlossen werden. Bei Auflösung der Gesellschaft wird das Vermögen dem Bund diabetiseher Kinder in der Steiermark und der österreichischen Diabetes-Gesellschaft übertragen. Über die anteilsmäßige Verteilung des Vereinsvermägens entscheidet die Vollversammlung.